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Neujahrsempfang auf Griechisch (Kopsimo tis Vassilopitas)
Sonntag,19. Januar 2025, 15:00 Uhr, Holzhaus am Ilseplatz
Ich bin 5:00 Uhr morgens ausgegangen, um zum Holzhaus zu fahren. Es war Außentemperatur -1,5 C, war alles gefroren.
Ich habe die Scheiben gekratzt und konnte mit 30 km/h in Richtung Holzhaus fahren. Dort angekommen war die Temperatur noch tiefer, - 3:00° C.
Im Holzhaus selbst war die Temperatur +3:00 ° C. Als ich rein kam habe ich gleich die drei Radiatoren in Betrieb gesetzt,
und das Feuer bei den 2 Öfen entfacht. Die Öfen waren am Vortag betriebsbereit gemacht, so dass ich melde kann, dass 5:25 Uhr
beide Öfen und die drei Radiatoren in Betrieb waren.
Schirmherrin war Frau Josephine Ortleb, die Bundestagkandidatin für die Bundestagwahlen am 23 Februar 2025. Aber auch Thomas Emser,
der Bezirksbürgermeister Saarbrücken Mitte, war anwesend sowie Elke Ferner und später Isolde Ries mit Erhart, ihren Mann.
Gleich nach allgemeiner Begrüßung der Gäste und Erläuterung der Zahlungsmodalitätten (Gesponsert vom Verein, dafür Bitte um Spenden
zur Renovierung der Überdachung am Garteneingang) ergriff Frau Ortleb das Wort, um ihr Grußwort zu sprechen. Anschließend sprach
auch Thomas Emser sein Grußwort.
Nach den Grußworten von Frau Ortleb und Herrn Emser sind die 13 Neumitglieder aus dem Jahre 2024 willkommen geheißen, indem man
sie namentlich aufgerufen hat, zunächst die Begrüßungsurkunde ausgehändigt und anschließend ihnen eine Geschenktüte überreicht hat.
Sie beinhaltete ein Heft Hellenika, eine Flasche Wein, einen Kalender 2025 mit Fotos von griechischen Landschaften. Bei den Kindern
hat man ergänzt Töpfe mit Zwiebelblumen oder kleine Spielzeuge.
Die Vorsitzende hat eine Ansprache gehalten, die mit der Wirtschaftslage Griechenlands innerhalb der EU zu tun hatten. Sie bezog
sich auf zwei Artikel in der Saarbrücker Zeitung und der Griechenland Zeitung, die sich mit der positiver Entwicklung der Haushaltslage
befassten: erfolgreichen Bekämpfung der Steuerhinterziehung (Digitalisierung), die Privatisierungs- Bemühungen die Früchte getragen
haben und die positive Entwicklung der Konjunktur im Vergleich zu anderen EU Staaten und die Erkenntnis, dass diese positive
Entwicklung nicht wegen des boomenden Tourismusgeschäfts gekommen ist, sondern weil die Griech. Regierung es geschafft hat, das
Vertrauen der Märkte zurück zu gewinnen. Diese Feststellung registrierten die internationalen Rating-Agenturen.
Trotz dieser positiven Entwicklung steht fest, dass die Griechen an Armut, im Vergleich zu den anderen EU Ländern, leiden,
insbesondere nachdem die Löhne und Renten während der Finanzkrise 2010 - 2018 massiv zusammengestrichen worden sind.
Der Mindestlohn (830 €) reicht nicht zum Leben. Positiv ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit auf fast unter 10%.
Gelobt wird GR für sein Verhalten beim Schuldendienst: das Land bedient fleißig die Kredite von den internationalen Gläubigern
und den Kredit beim Intern. Währungsfond hat vorzeitig getilgt, dadurch Zinsen gespart und die Staatsschuldquote von 164% auf 147% gesenkt.
GR ist beim Wachstum in der Spitzengruppe der Euro-Staaten.
Das verdanken die Menschen in GR ihrem Fleiß, denn, sie arbeiten mehr Stunden als alle andere Staaten, sie melden sich nur
3 Arbeitstage im Jahr krank, während in den OECD- Staaten 14 und sogar in D 15,1 Tage sind. Die Erklärung dafür ist, dass in GR
die Sozialleistungen im Krankheitsfall viel dürftiger ausfallen als in den anderen EU-Staaten.
Der große Nachteil der griech. Wirtschaft ist die geringe Arbeitsproduktivität, die in GR bei 68,5 % des EU-Durchschnitts liegt,
während in D 102,3% erreicht. Der Grund dafür sind die kleinen Unternehmensgrößen. In keiner anderen Volkswirtschaft in der EU
ist sie so kleinteilig aufgestellt. Von den 880.349 aktiven griech. Unternehmen beschäftigen 837.634 (95%) weniger als 10 Arbeitsnehmer.
Nur 8.159 griech. Firmen beschäftigen mehr als 250 Mitarbeitende.
Auch wenn die Griechen mehr als alle andere Länder in der EU arbeiten, weniger sich krank melden, so lohnt sich ihr Fleiß nicht,
denn das Brutto-Einkommen im vergangenen Jahr in Hohe von 17.013 € entspricht die Hälfte des EU-Durchschnitts von 37.863 €
(in D waren es 50.998 €).
Fazit: es liegt unendlich viel Arbeit für die Regierungen in GR vor, um das Land nach vorne zu bringen. Aber Maßnahmen zur
Milderung der ARMUT MÜSSEN ALS VORDRINGLICH angesehen und umgehend angepackt werden.
Nach diesen Ausführungen hat die Vorsitzende den Brauch des Anschneidens der Vassilopita erläutert und mit Hilfe der Schirmherrin
die erste Vassilopita angeschnitten und namentlich an die Gäste verteilt.
Es sind ca. 80 Gäste gekommen. Alle sechs Vassilopitas wurden angeschnitten und verteilt, als siebte kam die Kindervassilopita hinzu.
Den Gästen wurden Getränke, alkoholische und nicht, verteilt. Die Gäste konnten sich von den Kuchen und den Pastetten bedienen.
Danach wurde sogar griechisch getanzt mit Musik von einer CD.
1) Monatstreffen am 06.02.2025, 19:00 Uhr, Holzhaus
Vortrag von Herrn Stephan Weidauer mit Thema:
Griechisch für alle - Ein Erfahrungsbericht
Es sind um die 32 Gäste gekommen, die am Büffet sich bedient haben und den Vortrag anschließend aufmerksam gehört haben.
Herr Weidauer war wie immer gutgelaunt und witzig bei seinen Ausführungen. Es war ein schöner Abend. Wir mussten mit dem Holzofen
heizen, weil es empfindlich kalt war. Am nächsten Tag habe ich 225,- € auf das Vereinskonto eingezahlt.
2) Monatstreffen am 03.04.2025, 19:00 Uhr, Holzhaus
Vortrag von der Vorsitzenden, Euthymia Graßmann-Gratsia mit Thema:
Das Olivenöl - Ein Lebenselixier
Es sind 29 Gäste gekommen, die das angebotene Büffet genossen haben. Es gab zu essen: zwei Spinatpasteten, eine Käsepastete,
eine Lauchpastete, zwei große Schüssel grüner Salat, eine kleine Schüssel Kartoffelsalat, zwei kleine Schüssel Roma-Salat
(Marouli) und Oliven. Die Gäste haben gerne zugegriffen und haben sich mit Getränken versorgt, um anschließend Platz zu nehmen.
Der Vortrag hat um 19:30 Uhr begonnen und hat etwa eine Stunde gedauert.
Nach dem Vortrag sind einige Fragen von den Zuhörerinnen und Zuhörern gestellt, die von mir beantwortet wurden. Ich bin sehr
zufrieden mit der Aufmerksamkeit, mit der die Gäste den Vortrag gehört haben. Es war sehr ruhig. Nach Beendigung des Vortrages
habe ich das Wort an Marco Wöffler gegeben, der die Idee hatte, eine Olivenölprobe mit den Gästen durchzuführen. Drei Sorten
Olivenöl hat er mitgebracht, sowie Brot. Die Gäste konnten einen kleinen Löffel mit der jeweiligen Sorte Olivenöl kosten und
den Geschmack in der Zunge zergehen lassen. Schließlich präsentierte er ein Sonnenblumenöl aus Mandelbachtal, das er für
Werbezwecke mitgebracht hat.
Das Wetter war so gut, dass wir im Holzhaus überhaupt nicht heizen mussten.
Am nächsten Tag habe ich 305 Euro auf das Vereinskonto eingezahlt. Ich muss allerdings gestehen, dass ich die meisten
Einkaufsrechnungen privat bezahlt habe.
3) Ostern für alle,
Sonntag, 20.04.2025, 12:00 -18:00 Uhr
Auch dieses Mal beherrschte das Wetter die Diskussion: Wie wird das Wetter sein? Regnerisch oder sonnig? Entscheidende Antwort
für die Plazierung der Musikband von Giannis Giannitsis. Die Woche vor dem Fest sind entscheidende Arbeiten ausgeführt worden.
Monika Schimpf und Hans Limbach haben am vergangenen Dienstag im Garten viele Arbeiten erledigt: Rasen gemäht, Sträuche geschnitten,
so dass die Bierzeltgarnituren am Karfreitag aufgestellt werden konnten. Ich habe Mittwoch vor dem Fest beim Schwamm 15 kg.
Schweinenacken bestellt, um Souvlaki daraus herzustellen. Leider haben sich nicht an die bestellte 1 cm Scheiben gehalten,
sondern nur 5 mm Scheiben geliefert, eine Katastrophe.
Am Mittwoch, 16.04.2025, 11:00 Uhr haben wir uns im Holzhaus getroffen, um die Möblierung für den Fall von Regenwetter anzupassen:
Monika. Gerhard, Ingolf, Gratsia und Ingolf. Zwei Stunden haben wir daran gearbeitet. Es wurde gute Arbeit geleistet.
Donnerstag um 9:45 kam Paul Kann und hat 200 rotgefärbte Ostereier geliefert. Ich bin ihm sehr dankbar darüber.
Wir hatten keinen Schirmherr oder -herrin (Thomas Emser musste am Grauen Star operiert werden, Josephine hatte Ihren verdienten
Urlaub genommen). Deswegen habe ich Elke Ferner angerufen, ob sie nicht diese Aufgabe übernehmen könnte. Sie hat sofort zugesagt.
Am Karfreitag habe ich vier griechische Kuchen (2X Galaktobouriko, 1x Gianniotiko Kantaifi un 1X normalen Kantaifi mit 24 Stück)
zubereitet, d.h. gebacken und den dazu gehörigen Sirup eingegossen.
Am Samstag früh hatten wir uns zum Arbeiten verabredet: Die Zelten mussten aufgestellt werden, die Garnituren, die bereits
Donnerstag, 17.04.2025 geliefert worden sind, aufgeschlagen werden, die Tomatensoße für die Gigantes (Riesenbohnen) zubereitet
werden, Tsatziki hergestellt werden und die Souvlaki vorbereitet.
Aus den 15 kg. Schweinekamm haben Vassilis und Despina 160 Souvlaki hergestellt. Außerdem gab es 2X Bleche mit Spinatpastete,
2X Bleche mit Käsepastete und 3X Bleche mit den Riesenbohnen.
Die Zelte (6X kleine Zelte 3mX3m sowie der Oktagonzelt sind Samstags aufgestellt und die Garnituren, 15 Stück, hineingestellt worden.
Chrisula und Stephan sind mit Ihrer Tochter Louise kurz nach 11 Uhr gekommen. Sie haben zwei Kuchen mitgebracht und haben sich
auf die Herstellung der OSTERTÜTEN konzertiert. Es müssen ca. 140 Tüten fertig gemacht worden sein. Sie beinhalteten 1 rotes
Ei, eine Scheibe Tsoureki und ein koulouraki. Sie wurden hübsch gebunden.
Da das Wetter nicht besonders gut prognostiziert worden ist wurde entschieden, dass die Musikband im inneren des Holzhauses
spielen soll. Dies wurde bestätigt, als morgens gegen 11:00 Uhr die Musiker angekommen sind.
Ich hatte alles was benötigt war eingekauft (u.a. 10 kg. kleine Kartoffeln, die für das Lammgericht aus Lammkeulenstücken
begleiteten), sowie verschiedene Kräuter. Die Kartoffeln sollten Sonntags morgen gekocht werden, damit sie frisch sind. Evelyn
und Gerhard haben diese Arbeit übernommen und haben die gekochten Kartoffeln warm noch ins Holzhaus geliefert.
Sonntags bin ich mit einem Taxi ins Holzhaus gefahren, das mich um 5 Uhr morgens von zuhause abgeholt hat.
Ich habe sofort mit dem Braten der Riesenbohnen begonnen und fortgeführt mit den Spinat und Käsepasteten. 8:30 Uhr kamen
Despina und Vassili und haben mit der Arbeit begonnen: Eiersalat, die schon Samstags angerichtet war feriggemacht,
Tsatziki portionieren, und Käse anschneiden, Riesenbohnen in Kunstoffbehältern aufteilen, Oliven verteilen usw.
Gegen 11:30 Uhr kamen die ersten Gäste, die sich überwiegend nach draussen neigten. Aber viele sind drin geblieben.
Alles in allem schätze ich, dass rund 100 Gäste gekommen sind.
Wirklich geregnet hat es nicht, aber das Wetter war nachmittags ziemlich kühl.
Das hatte den Nachteil, dass die Gäste quasi geteilt waren: halb draußen und halb drinnen. Gegen 13:15 Uhr hat Elke ihr
Grußwort an die Gäste gerichtet.
Die Musik hat mit viel Einsatz gespielt und gute Laune verbreitet.
Gegen 18:00 Uhr bat ich die Gäste um Hilfe, damit die Garnituren aufgestapelt werden. Die Gäste haben meiner Bitte entsprochen.
Es ist alles verbraucht worden: 20 Brote, die Paul gebracht hat. Schließlich sind nur drei übrig geblieben, die unter den
mitwirkenden verteilt wurden. Die Restkuchen (waren nicht viel) haben wir den Musikern gegeben.
Einen letzten Schluck haben wir zusammen getrunken und gegen 20:00 Uhr sind wir nach Hause gegangen.
Samstags morgen haben Monika und Evelyn aufgeräumt. Ingolf und ich sind kurz vor 17:00 Uhr ins Holzhaus gekommen, um die
Zeltplanen ins Innere des Gebäudes zu verfrachten, weil wir fürchteten, dass es regnen wird. Zum Teil ist auch passiert. 6
kleine Zelte haben wir ins Gebäude transportiert, sowie die Plane vom OKTAGON-Zelt.
Auf dem Weg nach Hause haben wir den Gästen je eine Ostertüte mitgegeben. Es war also am Ende alles verbraucht. Richtig egeregnet
hat es nicht, aber warm genug, um draußen zu sitzen war es auch nicht. Ich bin froh, dass ich nicht heizen musste. Ein gelungenes Fest.
HELFERLISTE:
Evelyn Schlagmann, Monika Schimpf, Ingolf Graßmann, Gerhard Lucas, Eheleute Wöffler, Eheleute Pasterkamp, Eheleute Papadopoulos,
Chrisula Tsialiastra, Louise Tsialiastra, Stephan Kropf.
4) Monatstreffen am 08.05.2025, 18:00 Uhr, Holzhaus
"Das Kanun live erleben!
Klangbrücke zwischen Antike und Gegenwart"
Mit Eleanna Pitsikaki: Kanun-Spielerin, Komponistin, Musikpädagogin, Gastdozentin an der Hochschule für Musik Mainz.
Eleana Pitsikaki erwies sich als eine zauberhafte Erscheinung: Jung, attraktiv, talentiert und voller Leben. Sie hat sich sofort
den Gegebenheiten angepasst, sie hat Ihr Essen zusammen mit den anderen Gesten genossen und erst danach hat sich mit Ihrem Thema befasst.
Es sind 32 Gäste angetroffen, obwohl die Veranstaltung eine Stunde früher als sonst begonnen hat. Alle Gäste schauten auf Sie,
während sie vorher erläuterte und anschließend Ihre Musikstücke spielte. Sie hat anhand von Bildern verschiedene Art Kanun, aus
unterschiedlichen Ländern, vorgestellt. Die Gäste hörten aufmerksam und interessiert zu. Ich habe Sie zum Schluss gefragt,
ob sie nicht doch eine eigene CD mit Ihrer Musik gebrannt hat. Als sie dies bestätigte, bat ich sie, Ihre CD´s uns zu zeigen
und wenn sie verkäuflich sind, uns diese anzubieten. Schätzungsweise haben die Gäste mindestens 15 Ihrer CD, die sie aus
Schamgefühl vor uns versteckt hielt, verkauft. Der Umsatz für die DGG Saar e.V. betrug 395,- €.
5) Monatstreffen am 05.06.2025, 19:00 Uhr, Holzhaus
"Athens Akropolis - Ein Denkmal für die Ewigkeit"
Vortrag von Prof. Heinrich Schlange-Schöningen
Die Akropolis von Athen - ein Höhepunkt der Antike im wörtlichen wie im übertragenen Sinne! Schon in archaischer Zeit Schauplatz
von Machtkämpfen, erlebte der Tempelberg den trügerischen Triumpf der Perser, bevor er zum Symbol des Führungsanspruchs des klassischen Athens wurde.
Athens Macht verging, als Alexander kam, aber die Akropolis wurde zum Inbegriff griechischer Religion, Kunst und Kultur.
Der Vortrag war interessant und lockte knapp über 30 ZuhörerInnen, die sehr aufmerksam die faszinierende Geschichte dieses
Erinnerungsortes wahrnahmen. Prof. Schlange- Schöningen hat kein Honorar erhalten, er hielt den Vortrag aus Freundschaft zu
Melanie und Marco Wöffler. Ich habe dem Referenten lediglich ein Büchlein aus einer Buchhandlung im Flughafen in Athen mitgebracht
und geschenkt. Der Verein erzielte einen Umsatz von 355,- €, die ich am nächsten Tag auf unser Konto einzahlte.
6) Fünftes Sommerfest im Holzhausgarten
am Sonntag, 29. Juni 2025, 12:00 -18:00 Uhr
Schirmherr war Herr Thomas Emser, Bezirksbürgermeister Saarbrücken -Mitte, der schon vor 12:00 Uhr erschien, die Gäste zusammen
mit der Vorsitzenden um 13:00 Uhr begrüßt und über drei Stunden lang das Fest begleitet hat. Wir danken ihm für sein Engagement
ganz herzlich.
Weitere Gäste aus der Kommunalpolitik waren Frau Brita Blau, Mitglied des Saarbrücker Stadtrates (SPD) und eine weitere Vertreterin
des Stadtrates.
Das 5. Griechische Sommerfest im Holzhausgarten haben schätzungsweise 120 bis 130 Gäste besucht. Vor drei Jahren waren Corona
bedingt 68 Gäste inklusive Helfer und Musiker gezählt. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung, die Gäste, die von unseren
Helferinnen und Helfern bedient wurden, waren geduldig und fröhlich. Die vorbereiteten Gerichte (Vorspeisenteller, gegrillte
Fleischspießchen) und ca. 14 Kuchen sind gut bei den Gästen angekommen.
Die Musik:
Die musikalische Unterhaltung haben Giannis Giannitsis und seine Band übernommen, wobei 3 der Musiker von auswärts kamen.
Kurz nach 12:00 Uhr hat die Band angefangen zu spielen und bis auf eine kurze Pause hat sie dauernd bis zum Schluss gespielt.
Vorbereitungen im Garten und Wetterprognosen:
Für den Aufenthalt im Freien ist die Aufstellung von Zelten, die Schutz vor Sonne oder Regen bieten, unerlässlich. Das Wetter war
in der Zeit vor der Veranstaltung schon sehr gut und blieb während der Veranstaltung, aber auch danach, trocken und sommerlich warm.
Manchmal war es mit 29° C schon für den Aufenthalt unter den Zelten zu warm. Man kann gut verstehen, warum der Verein dankbar seinen
Mitgliedern gegenüber ist, die unter diesen Umständen bereit waren, sich der Hitze des Grillens auszusetzen.
Ablauf und Ende der Veranstaltung:
Die Veranstaltung verlief problemlos und fröhlich bis zum Schluss. Gegen 18:30 Uhr begann der Abbau der Übertragungsanlage und der
Einrichtung. Die Sitzgarnituren wurden von Mitgliedern und Gästen zusammengeklappt, gestapelt und abholbereit gestellt. Weil in
knapp zwei Monate, am 24.09.2025, eine weitere Veranstaltung geplant ist, fiel die Entscheidung, die Gerüste für die Zelten auch
dieses Mal an ihrer Stelle zu belassen und nur die Planen einzusammeln und zu verstauen. Das erwies sich als sehr gute und arbeitssparende Lösung.
Nacharbeit:
Am Montag, den 30. Juni 2025, haben Monika Schimpf und Evelyn Schlagmann die Gläser und das Besteck mit Hilfe der Spülmaschine
gespült, während die Backbleche und die Kunstoffwannen per Hand gereinigt wurden. Es wurde alles in der Küche gereinigt und aufgeräumt.
Schon am Tag zuvor haben sich Mitglieder um die Mülltrennung gekümmert, was sich als arbeitssparend erwiesen hat. Ich selbst habe für
die Entsorgung der Flaschen und des Leergutes gesorgt.
Helferinnen und Helfer:
Dank gebührt den zahlreichen Helferinnen und Helfer, die bei allen Phasen des Festes mitgeholfen haben und zwar mehrere Stunden lang.
Diese sind:
Vassilis und Despina Papadopoulos, Chrisula Tsialiastra mit Familie, Astrid und Bernd Pasterkamp, Familie Becker mit Mia und Jannis,
Monika Schimpf, Paul Kann, Melanie und Marco Wöffler,
Ingolf Graßmann, Petronella Benz, Hans-Günter Limbach.
7) Monatstreffen am 7. August 2025, 19:00 Uhr Holzhaus
mit dem Vortrag von Stephan Weidauer:
"Wie könnte ALTGRIECHISCH geklungen haben?"
Auf der Suche nach einem möglichen Original-Klang im Spagat zwischen Erasmus und Neugriechisch. Es war ein anspruchsvolles Thema
und es war Sommer! Die Anzahl der Gäste blieb unter 30. Entsprechend reduziert waren die Einnahmen, nämlich 150,00 €.
Der Vortrag war jedoch interessant und ging auf Fragen ein, Wie ändern sich die Sprachen im Laufe der Jahrtausende oder was soll
man sich unter "Altgriechisch" vorstellen, denn dieses reicht zeitlich von den Minoern über Homer bis in die Römerzeit. Tondokumente
gesprochen Altgriechisch von Griechen und Deutschen rundeten den Vortrag ab.
8) Sonntag, 24.08.2025, 12:00 -18:00 Uhr,
Holzhaus Ilseplatz:
Griechische Liederhits aus Kinofilmen 1960 -1970
Mit dieser Veranstaltung wollte die DGG Saar e.V. die Erinnerung an griechischen Liedern wach rufen, die in Kinofilmen erstmalig
gesungen, anschließend aber in ganz Griechenland zu Hits wurden. Die Musikband von Giannis Giannitsis, bestehend aus
drei auswärtigen Künstlern und ihn selbst, interpretierte Lieder vom Oscarpreisträger Manos Chatzidakis für den Film "Sonntags nie"
oder vom "Zorbas" mit Musik von Mikis Theodorakis. Bei griechischen Filmen dieser Zeit sind Lieder und Tanzszenen in Tavernen fester
Bestandteil des Films. Kaum ein Film, ob Komödie oder Tragödie, ist ohne solche Elemente gedreht worden. Dadurch festigt sich die
Herrschaft des "Laiko Liedes", d.h. der Lieder, die das Volk bevorzugte.
Da für Familien der Besuch einer Taverne mit Musikeinlagen finanziell nicht möglich war, begnügte sich die ärmere Schicht der
Griechen damit, mit der ganzen Familie ins Kino zu gehen und dadurch Zugang zu den neuen Hits zu verschaffen.
Das Wetter war wunderbar sommerlich und der Aufenthalt im Holzhausgarten ein Vergnügen. Anfangs lief die Veranstaltung bezüglich
des Gästeaufkommens etwas zäh, anschließend besserte sich die Situation. Tatsache ist, dass an diesem Tag in Saarbrücken zahlreiche
Veranstaltungen, z.B. das 250. Jubiläum der Ludwigskirche,
stattfanden, die bewirkten, dass die potenziellen Gäste sich verteilten. Die Musiker animierten die
Gäste zum Tanzen, der Einladung sind zahlreiche Gäste nachgekommen. Es war eine sehr angenehme Festatmosphäre.
Nach 18:00 Uhr halfen die Gäste beim Abtransportieren der Sitzgarnituren und zusammenklappen der Zelte.
Das Grillen der Souvlaki lief zwar gut, aber die Nachfrage war nicht so stark, wie wir uns gewünscht haben, so sind Souvlaki übrig
geblieben, die wir sofort eingefroren haben. Auch andere Gerichte blieben übrig.
Großes Kompliment an die Helferinnen und Helfer, die gegrillt, bedient, Getränke verteilt, Kuchen und Vorspeisenteller verkauft und aufgeräumt haben.
Geholfen haben:
Kimon Alexiadis, Christina Giannoulis, Petronella Bentz, Christine Jäckel (am Vortag), Chrisula Tsialiastra mit Familie (auch am Vortag),
Monika Schimpf, Melanie und Marco Wöffler, Despina und Basil Papadopoulos,
Gerhard Lucas, Dr. Hans Limbach, Francoise Knaack-Hitti, Ingolf Graßmann.
Zwei Veranstaltungen privater Natur fanden im August und
Anfang September statt:
9) 10. August 2025, 80. Geburtstagfeier der Vorsitzenden
mit Einladung zu einem Umtrunk im Holzhausgarten.
Ich bin dem Vorstand der DGG Saar e.V. dankbar, dass er diese Veranstaltung im Holzhausgarten ermöglicht hat. Mir war wichtig,
an diesem Tag mit den Menschen zu feiern, die z.T. seit 25 Jahren mit mir als Vorsitzende das Vereinsleben an diesem Standort
gestaltet haben,
das Holzhaus am Ilseplatz, das ich als unser Kind, das von Ingolf und mir, bezeichne. Denn sicher ist, dass es ohne die persönliche
Arbeit und das Engagement von uns beiden, dieses EIGENHEIM für den Verein nicht gäbe.
Es sind etwa 40 bis 50 Mitglieder gekommen, sie haben Blumen, lobende Worte und 385,- € Spendengelder als Geschenke mitgebracht.
Dafür danke ich Euch vom ganzen Herzen.
10) 05. September 2025, 18:00 Uhr, in der Taverne "TO STEKI":
Einladung für die Helferinnen und Helfer zum gemeinsamen Essen.
Ich habe 22 Mitglieder, die sich mehrmals als Helferinnen und Helfer hervorgetan haben, zum Essen auf meine Rechnung eingeladen.
Davon konnte leider die Hälfte den Termin nicht wahrnehmen, was ich
sehr bedauere. Vielen herzlichen Dank für die von Ihnen geleistete Arbeit.
11) Monatstreffen, 04. September 2025, 19:00 Uhr, Holzhaus
"LORD ELGIN UND DIE AKROPOLIS-KUNSTWERKE:
Geschichte und Literatur.
Vortrag von Dr. Svetlana Seibel, Mitglied der DGG Saar e.V.
Es war ein sehr interessanter Vortrag, den Frau Dr. Seibel für unseren Verein
ausgearbeitet hat. Sie referierte über die entfachten langanhaltenden Debatten
der letzten zwei Jahrhunderte, die heute noch andauern, um das kulturelle Erbe,
die nicht nur im politischen und öffentlichen Diskurs, sondern auch in der
literarischen Szene ausgetragen worden sind.
Der Vortrag setzte sich zum Ziel, einerseits, einen Abriss der historischen Ereig-
nisse in Bezug auf den Abtransport der Akropolis Kunstwerke durch Lord Elgin
zu geben, und anderseits, den Blick auf den Einfluss dieser Ereignisse in der
Literatur zu richten. Sie sprach auch über die Rolle der Ehefrau des Lord Elgin in
der Geschichte dieser Kunstwerke, die wenig bekannt ist.
Leider waren die Zuhörer weniger als wir gewohnt waren, etwa 18 Gäste.
Der Umsatz betrug 145,00 €.
12) Monatstreffen, 06. November 2025, 19:00 Uhr, Holzhaus
"Ein klassischer griechischer Volkstanz: Kalamatianos"
präsentiert und erläutert von Frau Chrisula Tsialiastra.
Frau Tsialiastra referierte über den Kalamatianos, einen Tanz,der Gemein-
Schaft, Lebensfreude und Tradition vereint. Dieser Tanz ist bis heute lebendiger
Ausdruck griechischer Kultur. Bis 18:50 Uhr war kein Gast erschienen, aber eine
Minute vor 19:00 Uhr stürmen ca. 35 Gäste die Eingangstür des Hauses, fest
entschlossen an der Veranstaltung teilzunehmen.
Das Büffet, das für etwa 25 Besucher eingerichtet war, wurde unter den Teil-
nehmerInnen aufgeteilt. Und trotz der Zurückhaltung der Helferinnen, der Refe-
fentin und mir, die keine Chance hatten, einen Happen abzukriegen, hat nicht für
alle ausgereicht. Frau Tsialiastra hat die Gäste in den Tanz eingeführt und sie
haben bereitwillig fast alle Ihr gefolgt. Die Teilnehmerinnen schwärmten von dem
bewegungsreichen Tanz und machten fast alle mit.
Ich persönlich wurde dadurch entschädigt, dass ich 390,00 € Umsatzgeld auf
das Vereinskonto einzahlen dürfte.
13. TAVLI-TURNIER, Sonntag 16. November 2025, 15:00 Uhr
Zum zweiten Jahr hat die DGG Saar e.V. das Tavli-Spielen in ihrem Pro-
gramm aufgenommen. Der interessierte Kreis hat sich vom 09.07. -
15.10.2025 acht Mal sich getroffen und das Spiel geübt, in den meisten
Fällen unter der Anleitung von Jens Becker, der den Vorschlag, sich mit
dem Tavli-Spiel zu befassen, in den Verein hineingetragen hat.
Beim Tavli-Turnier am Sonntag, den 16.11.2025, erschienen 12 Personen,
die teilnehmen wollten. Jens hat die Organisation des Turniers übernom-
men und hat die Teilnehmer entsprechend aufgeteilt. Ingolf, ich und Jens
haben andere Aufgaben übernommen. Die verschiedenen Spiele liefen
gut, ohne jegliche Streitigkeiten und gegen 18:00 Uhr läutete der Schluss
des Wettbewerbes und die Ausrufung des Siegers. Es war ein 17.-jähriger
junger Mann, der heißt Kann Shwan, ist kein Mitglied der DGG Saar und
hat nur an einem Übungstermin teilgenommen.
Wir gratulieren ihm ganz herzlich.
Vorsitzende Deutsch-Griechische Gesellschaft Saar e.V.
Impressum
Zuletzt aktualisiert 12/2025
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